Geld anlegen beim Finanzberater Bernd Mehm

Investmentfonds / Depot

Investmentfonds ermöglichen dem Anleger die Investition in unterschiedlichste Wertpapiere, ohne dass dieser dabei selbst aktiv in diese betreffende Papiere anlegt. Vielmehr geschieht diese Investition indirekt.

Die Fondslandschaft ist geprägt von Produkten, die ihr Portfolio an einer Benchmark anlehnen. Durch geschickte Über- bzw. Untergewichtung einzelner Titel, dem Fondsmanager wird dies meist in einer vorgegebenen Bandbreite gestattet, versucht der Manager eine Überrendite zur vorher festgelegten Benchmark zu erzielen. Studien zeigen, dass dies in den seltensten Fällen gelingt. Solche Fonds bewegen sich immer in einer starken Abhängigkeit zur herangezogenen Benchmark. Doch selbst wenn der Fondsmanager eine Überrendite zu seiner Benchmark, meist handelt es sich um Indizes, erzielt, wird kein Anleger erfreut sein, wenn sein Fonds „nur“ 22% verloren hat obwohl die Benchmark um 25% gefallen ist.

Anders bei vermögensverwaltenden Fonds: Gleich ob es sich um einen vermögensverwaltenden Misch- oder Dachfonds handelt. Die Manager solcher Produkte investieren völlig losgelöst von Benchmarks. Ein Fonds mit einem vermögens-verwaltendem Ansatz würde versuchen, den Aktienanteil in einer Phase steigender Kurse deutlich zu erhöhen, um in der Phase sinkender Aktienkurse den Renten- oder Geldmarktanteil deutlich anzuheben. Im Extremfall könnte es – je nach Fonds – sogar sein, dass die Aktienfondsquote auf Null gesetzt wird, um das Vermögen der Anleger zu schützen.

Die sehr gute Entwicklung vermögensverwaltenden Fonds ist auf das aktive Management des verantwortlichen Fondsmanagers zurückzuführen. Nur durch gezielte Steuerung der Aktien- bzw. Rentenquote, bis hin zum völligen Verzicht auf Aktien in längerfristigen Bärenmärkten, konnte es dem Manager gelingen, größere Verlustphasen zu vermeiden und trotzdem aktienähnliche Renditen zu erzielen

Wollte ein Anleger einen solchen vermögensverwaltenden Investmentstil im eigenen Depot durch aktives Handeln umsetzen, so konnte er, sofern er die entsprechenden Wertpapiere über ein Jahr hielt, die daraus resultierenden Kursgewinne bisher steuerfrei vereinnahmen. Mit der Einführung der Abgeltungssteuer zum 01.01.2009 sind solche Kursgewinne mit 25% zuzüglich Solidaritätszuschlag und evtl. Kirchensteuer zu versteuern. Innerhalb eines vermögensverwaltenden Fonds bleiben solche Kursgewinne steuerfrei. Der Fondsmanager kann seine Entscheidungen also vollkommen frei von steuerlichen Überlegungen umsetzen.

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